Handyvertrag kündigen

Bei der Kündigung des eigenen Vertrags für den Mobilfunk oder auch nur beim Wechsel des Anbieters stellen Nutzer immer wieder fest, wie schwer es die Anbieter ihnen machen, aus den verschiedenen Verträgen herauszukommen. Von fragwürdigen Praktiken bei der Kündigung über nicht transparente Fristen für die Aufhebung der Verträge bis hin zu enorm langen automatischen Verlängerungen reichen die möglichen Probleme. Auch wenn diese Seite dabei hilft, einen Überblick über die Verträge zu behalten und sie möglichst einfach zu kündigen, ist es doch wichtig, sich über die Feinheiten zu informieren, damit die Kündigung der Verträge ohne weitere Probleme funktioniert.

Die Grundlagen bei der Kündigung des Handyvertrags

Wer sich dazu entscheidet den eigenen Vertrag zu kündigen – etwa weil bei einem anderen Anbieter ein besserer Tarif gefunden wurde – wird sich natürlich zuerst mit dem bestehenden Vertrag beschäftigen müssen. Entsprechend der Frage, wann dieser abgeschlossen wurde und wie lange die Vertragslaufzeit war, entstehen hier bereits die ersten Hürden für die Kunden. Die folgenden Dinge sind besonders wichtig, wenn es darum geht, einen Vertrag bei einem Anbieter zu kündigen:

  • Vertragslaufzeit: inzwischen unterscheiden sich die Laufzeiten der Verträge bei den meisten Anbietern. Es ist wichtig zu wissen, wie lange die Laufzeiten überhaupt gehen.
  • Kündigungsfrist: Auch bei den Fristen für die Kündigung gibt es Unterschiede. Diese können von einem bis zu drei Monaten je nach Anbieter reichen.
  • Sonderkündigung: Ein beliebter Weg aus dem Vertrag zu kommen, ist die Sonderkündigung. Allerdings kann dieses Recht nicht einfach so in Anspruch genommen werden, auch wenn es in jedem Vertrag vorhanden ist.

Besonders in Hinblick auf die Sonderkündigung gibt es immer wieder Missverständnisse, die die Kündigung eines Vertrages besonders beachtet werden sollten. Bevor also ein neuer Vertrag bei einem anderen Anbieter abgeschlossen wird, sollte man sich sicher sein, dass der andere Tarif auch wirklich gekündigt ist.

Die eigene Rufnummer mitnehmen – geht das einfach so?

Für viele Kunden ist es von hohem Interesse, dass sie auch am Ende eines Vertrages bei einem Anbieter noch die Möglichkeit haben, die alte Nummer zu behalten. Diese ist schließlich bei allen Kontakten vorhanden und man möchte auch nach der Kündigung noch erreichbar bleiben. Wichtig ist auch hier, dass die Kündigung bereits vorhanden ist. Selbst wenn bereits ein neuer Vertrag bei einem anderen Dienstleister für den Mobilfunk abgeschlossen wurde, kann er das nötige Verfahren erst in die Wege leiten, wenn eine Bestätigung für die Kündigung vorliegt. Daher bieten inzwischen viele Anbieter ihren Kunden auch an, sich um die komplette Kündigung inklusive der Mitnahme der alten Rufnummer zu kümmern. Das spart den Kunden Zeit und dem Unternehmen einen gewissen Aufwand bei der Übernahme der Kunden. Allerdings sollte beachtet werden, dass hier in manchen Fällen eine Gebühr fällig wird.

Wie kann der Vertrag richtig gekündigt werden?

Generell sollte darauf geachtet werden, dass die Kündigung des alten Vertrages immer entweder in Post-Form oder per Fax erledigt wird. Nur so gibt es eine Bestätigung für den Eingang der Kündigung, was gerade bei den sehr knappen Fristen wichtig werden kann. Damit das Schreiben richtig formuliert ist, bieten wir auf dieser Seite verschiedene Formulare und Werkzeuge an, die dabei hilfreich sein können, dass das Schreiben alle wichtigen Punkte abdeckt. Mit der Hilfe der richtigen Webseite und der passenden Vorlagen sollte es in der heutigen Zeit also keine Hürde mehr sein, den störenden Handyvertrag zu kündigen und sich für einen neuen Anbieter zu entscheiden.