Bewerbung und Lebenslauf Muster als Pilot

Bewerbung und Lebenslauf Vorlage als PilotUm als Pilot arbeiten zu dürfen, ist eine Ausbildung als Verkehrsflugzeugführer nötig. Diese kann man mit dem Abitur absolvieren. Ebenfalls kann die notwendige Lizenz durch ein Studium erworben werden. Außerdem benötigt man zum Bedienen eines Luftfahrzeugs eine gültige Pilotenlizenz, die flugmedizinische Tauglichkeit und die Klassen- oder Musterberechtigung für den jeweiligen Fahrzeugtyp.

Der Aufenthaltsort der Tätigkeit ist das Flugzeug oder der Flughafen. Das Einstiegsgehalt beläuft sich jährlich auf 34.800€ bis 48.000€.

Die Aufgaben eines Piloten sind verantwortlich für alle Fach- und Führungsaufgaben in der Organisation des Flugbetriebes und fliegen als Hauptverantwortlicher Pilot selbst das Flugzeug. Ein Co-Pilot ist ebenfalls immer an Board.



Numerus Clausus im Lebenslauf

Die meisten Flugunternehmen erheben keinen Anspruch auf einen bestimmten NC. Berwerber und Bewerberinnen aus dem Ausland müssen einen dem deutschen Abitur vergleichenbaren Schulabschluss nachweisen, z.B.: Matura, A-Levels, Maturità etc.

Anmerkung zum Beruf des Piloten

Man sollte nicht zu spät mit seiner Pilotenkarriere anfangen. Das Höchstalter für Bewerber liegt bei vielen Airlines zwischen 26 und 28 Jahren, das Mindestalter dagegen liegt bei 17 Jahren, damit ist die Ausbildungszeitspanne vergleichsweise sehr gering. Umschulungen zum Verkehrspiloten im fortgeschrittenen Alter sind generell nicht möglich, der Hobbypilotenschein kann dagegen unbegrenzt lange erworben werden

Referenzen im Lebenslauf

Ansonsten können hier alle möglichen Referenzen angegeben werden, die man als Pilot bereits sammeln konnte, wie z.B.: Arbeiten als Pilot oder Co-Pilot für eine Airline, Erfahrungen als privater Fluglehrer, zusätzliche Studienabschlüsse (z.B.: Bachelor of Science, Master of Science etc.)

Gesundheit

Eine gute Gesundheit ist wichtig für den Pilotenberuf, obwohl einige Airlines inzwischen sogar Kontaktlinsenträger als Piloten zulassen. Die Dioptrinzahl sollte dennoch die +/- 3 Grenze nicht überschreiten oder unterschreiten, dennoch muss klar sein, dass Personen ohne Seheinschränkungen stets bevorzugt werden. Auch legen viele Flugesellschaften den Bewerbern nahe sich einer einer Laseraugenkorrektur zu unterziehen, ist selbige jedoch aufgrund des medizinischen Gesamtbildes nicht möglich, wird meist von einer Einstellung abgesehen



Persönliche Daten:foto_lebenslauf
Name: Max Mustermann
Geburtstag: 01.04.1970
Anschrift: In der Steinbach 15, 20095 Hamburg
Tel.: 06434/XXXXX
E-mail: mmustermann[at]muster24.net

Familienstand: ledig
(Der Kopf des Lebenslaufes eines Piloten unterscheidet sich nicht vom Kopf anderer Lebensläufe)

Schulbildung:
1976 – 1980 Besuch der Grundschule Hoheluft, Hamburg
1980 – 1989 Besuch des Emil Krause Gymnasiums, Hamburg
Abschluss Abitur (Durchschnittsnote: 1,5)

Zertifikate und Berechtigungen: (Entfällt im Lebenslauf von Neueinsteigern, es ei denn, dass bereits Hobbypliotenerfahrungen gesammelt wurden)
FAA Tauglichkeitszeugnis: Klasse 1 (oder 2 und 3, je nach individuellem Befund ! )
FCC Sprechfunkerzeugnis (Sehr wichtig! Hierfür muss ein extra Kurs belegt werden, der meist aber Teil der Ausbildung ist)
AZF Allgemeines Sprechfunkzeugnis
FAA Gewerblicher Pilot: Flugzeug einmotorig Land, (Individuell verschieden)
Instrumentenberechtigung Flugzeug

(Sonstige wichtige Zertifikate wird die Airline nach positiver Reaktion auf Ihre Bewerbung separat anfordern oder die Zertifikate werden erst während der Ausbildung erworben!)

Flugzeiten: (Entfällt im Lebenslauf von Neueinsteigern)
Gesamt: 1500 Stunden
Verantwortlicher Pilot: 1400 Stunden
Einmotorig: 1500 Stunden
Zweimotorig: – (Jeder muss hier seine individuellen Flugzeiten eintragen, falls die Lizenz für eine zweimotorige Maschine vorhanden ist)
Nachtflug: 212 Stunden
Wolkenflüge: 407 Stunden
(ggf. können noch „IFR Gesamt“ und „Komplex/HiPer“ angegeben werden)

Arbeitserfahrung: (entfällt im Lebenslauf von Neueinsteigern, bis auf akademische Abschlüsse oder andere Arbeitserfahrungen in Betrieben)
Februar 1991 – Mai 1993
Bundeswehr, Deutschland
Gefreiter, 3. Aufklärungsgeschwader (Bei der Bundeswehr ausgebildete Piloten genießen gemeinhin einen sehr guten Ruf)

Oktober 1994 – Juni 1995
Goldmann & Sons, Inc., Ocean City D.C. USA
Firmen- und Privatpilot §x (An dieser Stelle muss ein, für jedes Land verschiedener, Berechtigungsparagraph angegeben werden. In den USA beispielsweise wird der Paragraph §91 angegeben)

August 1995 – Oktober 1996
Magister – Volkswirtschaftslehre ( Summa Cum Laude )
Universität Hamburg, Hamburg / Deutschland

Sonstige Qualifikationen:
Sprachenkenntnisse: Englisch fließend (Das ist eine Grundvoraussetzung für den Pilotenberuf, da die Funk- und Verkehrssprache in der Luftfahrt ausschließlich Englisch ist!)
Spanisch fließend (Polyglotte Menschen sind bei Fluggesellschaften gerne gesehen, dabei sind besonders Sprachen des asiatischen Raumes zur Zeit sehr gefragt, da die Englischkompetenz in ostasitischen Staaten oftmals geringer ist, als es lautden internationalen Anforderungen sein sollte)

Gesundheitszeugnisse: Keine Einschränkung der Sehleistung !
Keine medizinischen Auffälligkeiten, wie chronische Krankheiten, Diabetes, geistige oder körperliche Behinderungen

Sonstige Auszeichnungen und Ehrentitel:
Hier werden akademische Titel, Zugehörigkeiten zu Flugsportvereinen oder als Fluglehrer erhaltene Sondertitel, wie beispielsweise „Fluglehrer des Jahres 1998“, angeführt. Hier einige mögliche Beispiele:

– Silbernes Fluglehrersiegel der FAA
– Abschluss eines Studiums mit Summa Cum Laude
– Fließendes Englisch, Deutsch und Spanisch

Hamburg den 22.01.2016

Mit freundlichen Grüßen
Max Mustermann